Schwarzarbeit kostet das Kfz-Gewerbe rund 16 000 Arbeitsplätze

Die Schwarzarbeit nannte Robert Rademacher, der Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) den "Hauptkonkurrenten des Kfz-Gewerbes". In einem Interview für die aktuelle Ausgabe des Branchen-Informationsdienstes PS-Automobilreport zitierte Rademacher als Beleg für seine Aussage einen Report der Deutschen Automobil-Treuhand, demzufolge jährlich rund 6,3 Millionen Reparatur- und Wartungsarbeiten "schwarz" erledigt werden.

Rademacher empfahl der Branche in demselben Interview, von einer realistischeren Markteinschätzung auszugehen. Heute verstehe man schon einen jährlichen Absatz von 3,5 Millionen Personenwagen in Deutschland als Krisenszenario. Der ZDK hält es für realistischer, in Zukunft von einem Markt von 3,2 Millionen Stück pro Jahr auszugehen. Das werde zu Anpassungen führen. Dabei sieht der ZDK-Präsident nicht so sehr eine Verringerung der Zahl der Stützpunkte. Die Zahl der Unternehmen werde sinken, nicht die der Verkaufs- oder Servicestellen. (ar/Sm) Letzte Änderung: 08.07.2007









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