Schweiz kooperiert mit KBA bei Verfolgung von Verkehrssündern

Deutsche Autofahrer müssen künftig damit rechnen, nach Verkehrsvergehen in der Schweiz zur Kasse gebeten zu werden. Seit Anfang August kann das Schweizer Bundesamt für Straßen direkt auf die Daten des Kraftfahrt Bundesamtes in Flensburg zurückgreifen. Der Kanton Bern hat heute angekündigt, in Zukunft auch kleinere Vergehen mit entsprechend geringen Bußgeldern eintreiben zu wollen.



Bisher waren Bußgeldbescheide von geringer Höhe nicht weitergeleitet worden, weil der Verwaltungsaufwand zu groß war. Die Schweiz musste dafür jeweils ein Rechtshilfeersuchen bei den Deutschen Behörden einreichen. (ar/sb) Letzte Änderung: 07.08.2006









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