Seat: 1000 Jobs in Gefahr - Investitionen bewilligt

Bei der spanischen Volkswagen-Tochter Seat sind angeblich 1000 Arbeitsplätze bedroht. Das verlautbarte ein Sprecher der Gewerkschaft heute und verwies auf bereits begonnene Verhandlungen mit dem Management über die Bedingungen der Stellenstreichungen. Seat schrieb in den vergangenen beiden rote Zahlen und will mit einem Stellenabbau die Kosten senken. Auch eine Lohnkürzung ist im Gespräch. Eine entsprechende Klausel wurde 2005 in einem Sanierungsplan fest geschrieben.

Seat hatte bereits Ende 2005 rund 1000 Stellen im Werk Matorell abgebaut und beschäftigt derzeit noch etwa 15 000 Mitarbeiter. Neben einem Stellenabbau sollen auch mehrere neue Modelle zu einem Aufschwung der VW-Tochter beitragen. 2006 hatte der Verlust von Seat 49 Millionen Euro betragen.

Gleichzeitig wurde bekannt, das Volkswagen die Tochter in den nächsten zehn Jahren mit 450 Millionen Euro unterstützen will. Der Aufsichtsrat habe entsprechende Pläne abgesegnet, hieß es. Geplant sind unter anderem zwei neue Modelle, eine Limousine und ein kleiner SUV. Ein Verkauf der angeschlagenen Tochter - über den in den vergangenen Monaten immer wieder spekuliert wurde - scheint damit vom Tisch. (ar/os) Letzte Änderung: 06.03.2007









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