Service-Offensive gegen Geiz ist geil

44.200 Unternehmen des Kfz-Gewerbes starten eine Service- und QualitätsoffensiveMit der Gleichung „Service und Qualität ist gleich Image für die Meisterbetriebe der Kfz-Innung” starten die 44.200 Unternehmen des Kfz-Gewerbes eine Service- und Qualitätsoffensive. Startschuss zur Aktion sind die regionalen Treffen der Pressesprecher und Geschäftsführer der Kraftfahrzeug-Innungen.



Im Mittelpunkt dieser Aktion steht das sogenannte „Meistermobil”, mit dem vor Ort auf die vielfältigen Dienstleistungen im Service rund um das Automobil hingewiesen wird. Präsident Rolf Leuchtenberger sagte während der ersten Tagung, mit der Kampagne müsse es auch gelingen, den „immer weiter auswuchernden Irrsinn des ‚Geiz ist geil’ als reinen Werbespruch zu entlarven”. Dieser Slogan finde sehr schnell seine Grenzen, wenn es um alle sicherheitsrelevanten Arbeiten am Auto gehe.



Das Kfz-Gewerbe werde deshalb verstärkt mit lokalen Maßnahmen, vor allen Dingen aber auch mit weiteren Aktivitäten im Internet unter www.kfzgewerbe.de und www.cleverfahren.de plakative Beispiele dafür bringen, dass zum Beispiel der falsche Griff an Bremssystemen, Fahrwerken oder elektronisch gesteuerten Sicherheitssystemen in höchstem Maße gefährlich sein könne.



Leuchtenberger rief die Landesverbände und Innungen auf, das Meistermobil ab März einzusetzen, um vor Ort mit den wichtigsten Serviceexponaten zu demonstrieren, dass die Sicherheitsbedenken kein „Geschäft mit der Angst”, sondern notwendiger Hinweis für qualitativ hochwertige Arbeit seien.



Die PR-Aktionen des neuen Autojahres würden zudem weitere Schwerpunkte in Richtung Sicherheit setzen. So werde der Lichttest im Oktober erstmals das Schwerpunktthema „Nebelschlussleuchte” aufgreifen, beim Reifencheck im Juni stehe das Thema „Profiltiefe” im Mittelpunkt und bereits ab April wolle man mit dem Angebot von kostenlosen Technikkursen in den Meisterbetrieben der Kfz-Innung darauf hinweisen, dass, so wörtlich, „die beste Autotechnik nur so gut ist wir ihr Service.”



Gewinnspiele sollten ebenso Anreize schaffen wie die Kooperation mit Bobfahrer Christoph Langen, der in diesem Jahr mit den Domains im Kfz-Gewerbe auf Helm, Rennkleidung und Bob unterwegs sei. Langen, gelernter Kraftfahrzeug-Mechaniker, sei schon deshalb ein idealer Sympathieträger für das Kfz-Gewerbe, weil er als mehrfacher Olympiasieger und Weltmeister mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und der EM in diesem Jahr erneut bewiesen habe, dass Fitness auf der einen, exzellente und qualitativ hochwertige Vorbereitung des Bobs auf der anderen Seite unverzichtbar seien. Nur so könne man national und international jahrelang in der absoluten Weltspitze bestehen.



Langen kommentierte in einem Schreiben an die Pressesprecher der Landesverbände unter anderem, dass er die Kampagne „Deutsche Meister setzen Zeichen” auch deshalb unterstütze, um die Arbeitsqualität in den Kfz-Meisterbetrieben in das richtige qualitative Licht zu rücken. Letzte nderung: 29.01.2004









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