Service: Regelmäßige Scheibenpflege für mehr Sicherheit
Besondere Aufmerksamkeit sollte den Scheibenwischern gewidmet werden, denn sie sind für die Schmiererei maßgeblich verantwortlich. Deshalb bei der Scheibenpflege zunächst die Gummileisten, dann die Auflagefläche der Wischer reinigen und im Zweifelsfall, mindestens aber einmal pro Jahr, die Wischblätter austauschen. Grundsätzlich gilt: Wer die Gummis regelmäßig pflegt und nach der Waschstraße immer das Wachs entfernt, verlängert die Lebenserwartung der Wischer deutlich. Was im Winter das Frostschutzmittel ist, sollte im Sommer der Scheibenreiniger sein - ausreichend vorhanden im vollen Waschwasser-Tank.
Sinnvolle Scheibenpflege beginnt immer außen. Und, wenn das Auto mit Wachspflege gewaschen wurde, zunächst mit einem silikonfreien Glasreiniger. Wurde auf eine Autowäsche verzichtet, entfernt man den groben Schmutz zunächst, um Kratzer zu vermeiden, am besten mit reichlich klarem Wasser, bevor dann das Putzmittel zum Einsatz kommt. Anschließend wird die Scheibe noch eimmal mit Wasser nachgespült und mit einem trockenen Tuch solange trocken gerieben, bis es quietscht. Bei der Reinigung der Heckscheibe sollte, wegen der Heizdrähte, nur in Längsrichtung gearbeitet werden, so der Ratschlag von TÜV Süd. Prinzipiell beginnt die Scheibenreinigung bei der Frontscheibe und setzt sich dann gegen den Uhrzeigersinn fort.
Innen sollten zunächst Reste von Aufklebern mit einem Schaber entfernt oder mit entsprechenden Reinigungsmitteln eingeweicht werden. Anschließend die Scheibe einsprühen und am besten mit einem Papier-, Leder- oder Mikrofasertuch trocken wischen. Für schwer zugängliche Stellen bieten sich stumpfe Gegenstände an, die mit einem Tuch überzogen werden können. Die Windschutzscheiben-Innenseite lässt sich am besten von der Beifahrerseite aus putzen.
Auch wenn es ein altes Hausmittel sein mag, beim Trockenreiben der Autoscheiben darf nicht mit Zeitungspapier gearbeitet werden, weil dadurch feine Schlieren entstehen. Um auch die Oberkanten der Fenster zu reinigen, sollten zu Beginn des Reinigungsprogramms zunächst die Scheiben einen kleinen Spalt geöffnet werden. Bei zerkratzten Frontscheiben oder Steinschlag hilft auch kein Putzen mehr. In solchen Fällen sollten sich Autobesitzer an einen Experten wenden. Weil derartige Beschädigungen nicht nur störendes Streulicht erzeugen, sondern auch bei der nächsten Hauptuntersuchung beanstandet werden müssen. (ar/os) Letzte Änderung: 09.05.2007
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