Service: So trotzen Autofahrer der Pollen-Allergie
Jeder fünfte Erwachsene in Deutschland ist nach neuesten Erkenntnissen der Mediziner von Heuschnupfen geplagt. Die meisten Allergiker reagieren auf die Pollen von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Kräutern oder von Getreidesorten. Die Heuschnupfensaison dauert im schlimmsten Falle also von Februar bis Oktober. Die meisten Allergiker trifft es aber im Frühjahr und Frühsommer. Dann kämpfen sie gegen ständig geschwollene Augen, die kräftig tränen. Oder eine Nase, die ständig läuft. Und natürlich gegen einen ständigen Niesreiz mit regelrechten Nies-Attacken. Wer am Steuer von einem Schub überrascht wird, sollte die Fahrt aus Sicherheitsgründen sofort abbrechen oder zumindest unterbrechen.
Allergiker, die nicht auf das Auto verzichten können, sollten mit Tropfen und Tabletten vom Arzt oder Apotheker gegen geschwollene Augen und Schleimhäute vorgehen. Die Automobil-Industrie hat sich etwas für die Pollen-Geplagten einfallen lassen. Neuere Fahrzeugmodelle sind teils serienmäßig mit Pollenfiltern ausgerüstet, ältere Autos lassen sich in der Regel in einer Fachwerkstatt nachrüsten. Die Pollen- oder Partikelfilter sitzen unterhalb der Windschutzscheibe hinter dem Gebläse und fangen die Pollen auf ihrem Weg ins Fahrzeuginnere ab. Der Filter muss aber von Zeit zu Zeit erneuert werden. Wenn dessen Wirkung merklich nachlässt, den Wechsel des Pollenfilters einfach vorziehen.
Das Schiebedach muss natürlich geschlossen bleiben, damit der Pollenfilter des Fahrzeugs auch wirken kann. Dasselbe gilt für die Fenster. Beim Parken beachten: Bäume spenden nicht nur Schatten, sondern lassen auch Pollen aufs Fahrzeug "regnen". Bei der Rückkehr zum geparkten Auto sollten der Mantel oder die Jacke besser im Kofferraum verstaut werden, damit sich die anhaftenden Pollen vom Spaziergang nicht auf der Rücksitzbank verteilen. Wer diese Tipps beherzigt, fährt nicht nur weniger geplagt von seiner Allergie, sondern auch sicherer. (ar/os) Letzte Änderung: 12.04.2007
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