So sieht er aus: Porsche Panamera
Aufgabe der Designern war es, den Panamera als ein völlig neues und eigenständiges Fahrzeugmodell und trotzdem formal als typischen Porsche zu positionieren. Mit 1931 Millimeter Breite ist der Panamera breiter und mit 1418 Millimeter Höhe flacher als vergleichbare viertürige Fahrzeuge in seinem Segment. Die gestreckte GT-Silhouette entsteht durch eine Gesamtlänge von 4970 Millimeter und sportlich kurze Überhänge. Styling und Details entsprechen jener Design-Philosophie, wie sie über Jahrzehnte am 911 verfeinert und auch bei Boxster, Cayman und Cayenne umgesetzt wurde.
Der Panamera soll ein neues Segment besetzen. Die Synthese aus einer Coupéform und seiner Interpretation der klassischen Limousinenform sowie einem variablen Raumkonzept gibt dem neuen Porsche sein unverwechselbares Erscheinungsbild. Der Panamera verfügt über stark ausgeprägte Lufteinlässe anstelle eines Kühlergrills. Markante Radhäuser und eine optisch lange Schnauze mit sichtbar abgesetzten Kotflügeln als Flanken einer flachen Haube modellieren jene typische "Landschaft" der 911er Front, wie sie Porsche-Kunden seit nunmehr 45 Jahren kennen Die sich pfeilartig verjüngende Heckscheibe übertragen charakteristische Sportwagen-Merkmale auch auf die neue, eigenständige Panamera-Klasse. Die muskulösen Schultern über den Hinterrädern, der Schwung einer Coupé-ähnlichen Dachlinie sowie die sichtbaren Auspuffendrohre verraten auch hier Porsche-Gene.
Auf den Vordersitzen und in den beiden ausgeprägten Einzelsitzen im Fond finden vier Personen vorbildlich ergonomische Verhältnisse vor. Der Kofferraum nimmt großes Reisegepäck aller Passagiere auf. Das variable Raumkonzept mit umklappbaren Rücksitzlehnen erlaubt darüber hinaus die individuelle Anpassung an den jeweiligen Stauraumbedarf.
Porsche entwickelt für den Panamera markentypisch und zeitgemäße Antriebe. Unter der Fronthaube arbeiten V-Motoren mit sechs und acht Zylindern und einem Leistungsspektrum zwischen 300 und 500 PS. Die Aggregate verfügen teilweise über Abgasturboaufladung; dank Benzindirekteinspritzung sind sie ebenso verbrauchsarm wie leistungsstark. Der Kraftfluss erfolgt entweder über ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder das Siebengang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe PDK. Der Panamera verfügt über einen Heckantrieb. Das Topmodell ist mit einem Allradantrieb ausgestattet, der für die anderen Versionen optional erhältlich ist. Porsche hat auch ein Panamera-Modell mit Hybrid-Antrieb in Vorbereitung.
Die neue Porsche-Baureihe Panamera wird im Werk Leipzig montiert. Dort entstand eine rund 22 000 Quadratmeter große Fertigungshalle und ein entsprechendes Logistikzentrum. Während die Motoren des Panamera im Porsche-Stammwerk in Zuffenhausen hergestellt werden, wird das Volkswagen-Werk in Hannover die lackierten Rohkarosserien zuliefern. Jährlich sollen rund 20 000 Einheiten abgesetzt werden. Porsche wird auch beim Panamera überwiegend mit deutschen Zulieferern zusammenarbeiten, so dass rund 70 Prozent der Wertschöpfung im Inland stattfinden. Der Panamera ist damit ein Fahrzeug "Made in Germany". (ar/Sm) Letzte Änderung: 24.11.2008
Porsche Panamera Turbo. Foto: Auto-Reporter/Porsche
Porsche Panamera Turbo. Foto: Auto-Reporter/Porsche
Porsche Panamera Turbo. Foto: Auto-Reporter/Porsche
Porsche Panamera Turbo. Foto: Auto-Reporter/Porsche
Porsche Panamera Turbo. Foto: Auto-Reporter/Porsche
Porsche Panamera Turbo. Foto: Auto-Reporter/Porsche
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