SOA sorgt für flexible IT-Landschaften SOA Days 2010 Business - Technology - Transformation - Management 21. und 22. April 2010, Post Tower Bonn
Unter der Leitung von Dr. Johannes Helbig, Mitglied des Bereichsvorstands der Deutschen Post AG, und Moderation von Prof. Dr. Helmut Krcmar (Technische Universität München) werden neben aktuellen SOA-Trends Themen wie Open Collaboration, Multikanalservice-Architektur, Service Lifecycle und Versionsmanagement diskutiert. Ob SOA und Standardsoftware zusammen passen, erörtern Mitglieder der Arbeitsgruppe des SOA Innovation Lab, eine Initiative, die auf Dr. Johannes Helbig, zurückgeht. Sie will Anwendern und Anbietern helfen, SOA und Standardsoftware besser zu integrieren. Das Programm der Tagung, die der Konferenzveranstalter Informa Business Communication gemeinsam mit der Deutschen Post organisiert, ist im Internet abrufbar unter www.euroforum.de/soa-days
SOA Lab: Beitrag für die Praxis Die Ergebnisse des SOA Innovation Lab stellen Wilfried Reimann und Hans-Jürgen Groß (beide Daimler) sowie Dr. Karsten Schweichhart und Andreas Böhmann (beide Deutsche Telekom) vor. Die IT-Architekten von Daimler erklären in ihrem Vortrag " Insight SOA Lab: SOA und Standard Software Packages", wie gut Standardsoftware und SOA zusammenpassen. Sie sind davon überzeugt, dass sich die Prinzipien der serviceorientierten Architekturen noch besser mit Standardsoftware-Paketen in Einklang bringen lassen, als das heute bereits der Fall ist. Sie formulieren außerdem eine erste "Wunschliste" an die Hersteller.
"Wir versuchen, die SOA-Fähigkeit der Standardsoftware-Produkte zu beurteilen - und zwar auch im Hinblick auf die Integration in bestehende IT-Landschaften", erläutert Hans-Jürgen Groß, Leiter des Workstreams SOA und Standardsoftware im SOA Innovation Lab und hauptberuflich Leiter Enterprise Architecture Mangements und SOA bei dem Automobilkonzern. Weiter führt er aus, dass die Arbeitsgruppe an einer engen Zusammenarbeit mit den Softwareanbietern interessiert sei: Mit einigen Anbietern habe die Gruppe bereits gesprochen und vereinbart, einen konkreten Fall mit einem oder mehreren Herstellern umzusetzen: "Wenn das klappt, hätten wir auf Basis eines realen Use Case eine Beispielinstallation. So lassen sich Referenzfälle aufbauen, an denen sich Anwender und Anbieter orientieren können."
Dr. Karsten Schweichhart, Leiter Enterprise Architecture Deutsche Telekom AG sowie Andreas Böhmann, Leiter der SOA-Lab-Arbeitsgruppe Business Case SOA und Senior Architect im gleichen Unternehmen, beschreiben auf den SOA Days 2010, wie sich SOA-Projekte aus Business-Sicht argumentieren und sich "wasserdichte" Business-Cases aufbauen lassen. "Architektur-Vorhaben stoßen im Management relativ häufig auf Skepsis, weil sie viel Zeit und Aufwand benötigen und der direkte Vorteil für das Unternehmen sich oft nur indirekt ergibt. Aber das ist mit SOA anders", erklärt Schweichhart. Allein die mit SOA zu erreichende zusätzliche Flexibiliät, mit der auf Business-Anforderungen eingegangen werden könne, rechtfertige schon einigen Aufwand."
Bonn/Düsseldorf. (ots) Letzte Änderung: 01.03.2010
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