Spirituosen-Industrie unterzeichnet Europäische Charta für Verkehrssicherheit

Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure, der Deutsche Brauer-Bund, die Deutsche Weinakademie GmbH und der Verband Deutscher Sektkellereien haben die "European Road Safety Charter" unterzeichnet. Erklärtes Ziel der Europäischen Charta für Straßenverkehrssicherheit ist es, die jährliche Zahl der Verkehrstoten in Europa bis 2010 auf 25 000 zu senken.

Mit der Unterschrift verpflichten sich die vier Verbände der Spirituosenindustrie, ihre vor 15 Jahren gestartete Kampagne "Don't drink and drive" bis 2010 weiterzuführen. Wichtigste Bestandteile der Initiative sind ein Internet-Portal (www.ddad.de), Plakate für die Gastronomie, Einsätze der "Party Patrol" und interne Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Berücksichtigung des Themas Alkohol im Straßenverkehr.

"Don´t drink and drive" (DDAD) richtet sich aktuell mit einer Anfang des Monats gestarteten neuen Plakataktion vor allem an junge Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren, die überproportional häufig an Alkoholunfällen beteiligt. Das in Toiletten von Gastronomie und Kinos ausgehängte Motiv zeigt unter der Überschrift "Da helfen keine Tricks" ein Autocockpit, in kleine Zettel mit der Aufschrift "links" und "rechts" am Lenkrad kleben. Ein kurzer Text klärt darüber auf, dass bereits geringe Mengen Alkohol das Orientierungs- und Reaktionsvermögen deutlich einschränken. (ar/jri) Letzte Änderung: 05.08.2008









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