"Stapler-WM" bei Audi fördert die Arbeitssicherheit
Unter den Augen des Schiedsrichters schlüpfen die Mitarbeiter in unterschiedliche Rollen: Als Verteidiger sollen sie einen Ball auf der Gabel balancieren und dabei mit dem Stapler einen kniffeligen Parcours durchqueren. In der Rolle des Torwarts müssen sie hingegen mit ihrem Stapler in einer vorgegebenen Zeit eine Transportbox direkt unter der Latte des aufgebauten Fußballtores platzieren, ohne den Querbalken zu berühren. Mit Aktionen wie dieser sollen die Mitarbeiter für das Thema Arbeitssicherheit sensibilisiert werden.
Das Thema Arbeitssicherheit ist bei Audi fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und genießt oberste Priorität. Neben der "Stapler-WM" werden die Mitarbeiter auch im Rahmen von Qualifikationsseminaren, Fahrsicherheitstrainings und umfassenden Informationsveranstaltungen geschult. Zudem verleiht das Unternehmen jedes Jahr einen eigenen Arbeitssicherheitspreis. Hierbei werden Mitarbeiter oder Abteilungen für ihre innovativen Ideen in der Kategorie "Initiative" ausgezeichnet. Außerdem werden Pokale für "Kontinuierliche Senkung der Unfallzahlen" und "Unfallfreies Arbeiten" verliehen. Der Erfolg gibt dem Unternehmen Recht: So lag der Unfallindex bei Audi in den vergangenen Jahren bei 2,3 je einer Million geleisteter Arbeitsstunden. Das ist im Automobilbereich ein absoluter Spitzenwert.
Die "Stapler-WM" läuft an den beiden deutschen Audi-Standorten Ingolstadt und Neckarsulm noch bis zum Ende dieser Woche. Das Finale findet im Herbst dieses Jahres in München statt. Als Preis winkt unter anderem ein Stadionbesuch in der Allianz-Arena. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 30.06.2010
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