Steigender Bedarf an Dieseltechnik

Bosch baut Aktivitäten in Korea aus Mehr als 100 Millionen Euro Investitionen bis 2010Die Bosch-Gruppe wird an ihren Standorten in Korea bis zum Jahr 2010 mehr als 100 Millionen Euro investieren. Mit der koreanischen Regierung hat das Unternehmen kürzlich eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Schwerpunkt des Ausbaus ist die Fertigung von Hochdruck-Dieseleinspritztechnik im Werk Taejon. Die großen koreanischen Automobilhersteller setzen das Common-Rail-System von Bosch zunehmend in ihren Fahrzeugen ein. Grund dafür ist die Entscheidung der koreanischen Regierung, von diesem Jahr an die europäischen Emissionsgrenzwerte Euro 3 und von 2006 an auch Euro 4 für Diesel-Pkw zu übernehmen. Weitere Investitionen sind für den Ausbau eines Technischen Zentrums vorgesehen, vor allem für die Applikation von Dieseleinspritzung, aber auch für andere Geschäftsfelder der Bosch-Kraftfahrzeugtechnik.

Erste Geschäftsbeziehungen von Bosch nach Korea gehen auf das Jahr 1920 zurück. 1985 eröffnete das Unternehmen in Seoul ein Verbindungsbüro. Heute ist Bosch auf dem koreanischen Markt mit fünf hundertprozentigen Tochtergesellschaften vertreten, die insgesamt mehr als 1400 Mitarbeiter beschäftigen, und hält zudem Beteiligungen an zwei Gemeinschaftsunternehmen. 2004 betrug der Umsatz der Bosch-Gruppe auf dem koreanischen Markt rund 960 Millionen Euro. Zum Fertigungsprogramm gehören Komponenten für Diesel- und Benzineinspritzung sowie Antiblockiersysteme und elektrische Kleinmotoren. Bereits 1996 errichtete Bosch in Yongin ein technisches Zentrum zur Applikation von Bosch-Systemen an koreanische Fahrzeuge.
Letzte Änderung: 10.06.2005









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