Stellenabbau bei DaimlerChrysler schreitet zügig voran

Der geplante Stellenabbau in der Verwaltung des Autobauers DaimlerChrysler in Stuttgart geht offenbar zügiger vonstatten als geplant. Wie die "Stuttgarter Zeitung" heute meldet, wurden bisher mehr als die Hälfte der 3300 betroffenen Stellen in Deutschland abgebaut. Insgesamt will Konzernchef Dieter Zetsche weltweit etwa 6000 Jobs in der Verwaltung streichen.



Bis Ende 2008 soll das Zielumgesetzt werden. In Deutschland erhalten die betroffenen Mitarbeiter großzügige Abfindungen, da eine Betriebsvereinbarung betriebsbedingte Kündigungen für tariflich Beschäftigte bis Ende 2011 ausschließt. Davon sei die Umstellung auf ein einheitliches Entgeltsystem für Arbeiter und Angestellte nicht betroffen, hieß es. Für die Mitarbeiter, für die sich die Umstellung negativ auswirkt, schafft DaimlerChrysler einen Ausgleich.

In der Verwaltung fallen Stellen weg, dafür muss DaimlerChrysler in der Produktion neue Stellen schaffen. Für den Anlauf der neuen C-Klasse wird der Konzern ab Februar in Sindelfingen 700 Leiharbeiter einstellen. Nach Vereinbarungen mit der Gewerkschaft dürfen kurzfristig bis zu vier Prozent der rund 30 000 Arbeiter umfassenden Belegschaft Leiharbeiter sein, um Auftragsschwankungen auszugleichen. (ar/sb) Letzte Änderung: 05.02.2007









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