Streit um Mitbestimmung zieht sich hin

Der Streit um die Mitbestimmung des Volkswagen-Betriebsrates in der Porsche Automobil Holding SE zieht sich hin. Der ursprünglich für 13. Februar vorgesehene Termin vor dem Arbeitsgericht Stuttgart wurde auf den 29. April verlegt. Porsche reagierte mit Unverständnis auf einen entsprechenden Antrag der Anwälte des VW-Konzernbetriebsrates und warf der Gegenseite ein rein taktisches Vorgehen vor.

Man sei an einer schnellen Beendigung des Verfahrens interessiert, betonte Porsche und bedauerte die Verzögerung. Die Arbeitnehmervertreter von VW sollen drei Sitze im Aufsichtsrat der neuen Holding bekommen und damit genauso viele wie ihre Kollegen des deutlich kleineren Sportwagenherstellers. Dagegen klagt der Volkswagen-Betriebsrat, weil er darin eine Benachteiligung sieht: VW hat über 320 000 Beschäftigte, Porsche aber nur etwa 12 000 Mitarbeiter.

Porsche ist mit 31 Prozent größter Anteilseigner bei Volkswagen. (ar/jri) Letzte Änderung: 07.02.2008









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