Studie: Der Gewinner des Jahres 2009 heißt Hyundai
Wie das Blatt berichtet, wird General Motors (GM) am Ende des Jahres nur 65 000 Fahrzeuge weniger verkauft haben als Toyota. "GM liefert ein erstaunliches Rennen, Kopf an Kopf mit Toyota", sagt Bratzel. Die Amerikaner hätten erheblich von der Hilfe der US-Regierung profitiert und unter dem Strich bilanziell 80 Mrd. Dollar gut gemacht.
Großer Verlierer des Kalenderjahres 2009 ist offenbar der erfolgsverwöhnte Toyota-Konzern. Dessen Absatz bricht laut Prognose um mehr als 1,3 Millionen Fahrzeuge ein. GM begrenzt das Minus auf gut 900 000 Stück. Den Amerikanern kommt ebenso wie der weltweiten Nummer drei VW das Wachstum in China zugute. Toyota fährt dort mit Abstand hinterher, will aber spätestens 2011 in allen Märkten an die alte Stärke anknüpfen, erläutert Bratzel laut "Handelsblatt".
Trotz staatlicher Subventionen in Milliardenhöhe und einer Trendwende bei einigen Herstellern wie Fiat schreiben nur drei Autokonzerne deutlich schwarze Zahlen. Spitzenreiter ist Aufsteiger Hyundai, zu dem die Marke Kia gehört. Die Koreaner erzielen in den ersten neun Monaten des Jahres eine Ebit-Marge von 6,3 Prozent und legen beim Absatz als einzige überhaupt mit einem Plus von sieben Prozent 2009 zu. Bratzels Begründung: Hyundai musste sich bereits vor der Branchenkrise restrukturieren und profitiert mit Kleinwagen besonders vom Abwrackboom. (ampnet/Sm)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 18.11.2009
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