Studie: Deutsche Hersteller für Konsolidierung gut gerüstet
Der Studie zufolge ist es keinem deutschen Hersteller in den vergangenen Jahren gelungen, gleichzeitig überdurchschnittliches Wert- und Mengenwachstum zu erzielen. Lediglich Porsche habe durch den Einstieg bei VW in den vergangenen acht Monaten den Unternehmenswert deutlich um 25 Prozent gesteigert. Die Gründe für das schwächere Wachstum sei neben der Stärke von Toyota mit qualitativ hochwertigen und preiswerten Modellen auch hausgemachte Probleme. Unzureichende Fähigkeiten der Mitarbeiter sowie nicht angepasste Organisationsstrukturen wurden dabei vor allem in der Studie genannt. Vor allem BMW habe beim Wertwachstum Nachholbedarf.
Trotzdem seien die deutschen Hersteller gut aufgestellt, um die Konsolidierung in der Branche erfolgreich zu bewältigen. So habe die deutsche Autoindustrie im Premium-Segment eine Führungsrolle inne, die vor allem aufgrund der Technologie- und Markenpositionierung im internationalen Wettbewerb "enorme Vorteile" verschaffe. Durch Produktergänzungen in Nischen könne diese Position ausgebaut und zum nachhaltigen Wertwachstum genutzt werden.
Allerdings seien auch noch eine Menge Hausaufgaben zu erledigen, um langfristig die Eigenständigkeit zu sichern, so die Untersuchung.. So könne man sich auf dem Technologievorsprung nicht ausruhen, wie das Beispiel Umwelttechnologie zeige. Beispielsweise müsse im Hybrid-Bereich der Vorsprung der Japaner mit erheblichem Kostenaufwand nachgeholt werden. (ar/tkn) Letzte Änderung: 30.10.2007


