Studie: ÖPNV lässt Chancen ungenutzt

Die öffentlichen Verkehrsbetriebe lassen ihre Chancen weitgehend ungenutzt, um angesichts deutlich gestiegener Kraftstoffpreise mehr Fahrgäste zum Umsteigen in Busse und Bahnen zu bewegen. Eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstitutes Maritz Research ergab, dass 75 Prozent der Autofahrer bereit wären, öfter den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu nutzen, wenn die Preise an den Tankstellen weiter steigen, aber besseren Service erwarten.

So würden kürzere Wartezeiten für 73 Prozent der insgesamt 1581 Befragten Busse und Bahnen deutlich attraktiver machen. 66 Prozent wären bereit, ihr Auto öfter stehen zu lassen, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel häufiger fahren würden. Ein etwa ebenso hoher Prozentsatz wünscht sich außerdem günstigere Fahrpreise.

Mehr als die Hälfte der Befragten bemängelt den Komfort in öffentlichen Verkehrsmitteln, 39 Prozent würden außerdem häufiger Bus und Bahn nutzen, wenn die Betreiber mehr in die Sicherheit investieren würden. (ar/jri) Letzte Änderung: 30.08.2008

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