Südkorea: Autoverkäufe im September eingebrochen

Die fünf südkoreanischen Automobilhersteller haben mit 389 919 Fahrzeugen im September 2007 im Vergleich zum Vorjahresmonat 16 Prozent weniger Autos abgesetzt. Im Inland (92 957 Einheiten) gingen die Verkäufe um 20,5 und im Ausland (296 962) um 14,5 Prozent zurück. Lediglich Kia und Renault Samsung konnten im Export leicht zulegen.

Der in etwa erwartete Rückgang in Korea liegt an den dreitägigen Chuseok-Feiertagen - 2006 gab es nur zwei Feiertage, und die lagen im Oktober. Im Export haben auch die Koreaner, vor allem Hyundai, Probleme auf dem US-Markt. In den ersten acht Monaten lag der Hersteller mit 455 520 Fahrzeugen 0,2 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Mit 188 629 abgesetzten Fahrzeugen musste Hyundai gegenüber September 2006 insgesamt einen Rückgang um 23,5 Prozent hinnehmen, wobei die Ausfuhren um 26,5 und die Zulassungen im Inland um 13,4 Prozent fielen. Während GM Daewoo (-10,5 %) nach permanentem Anstieg erstmals seit über zwei Jahren gleich ein sattes Minus verzeichnete, kam Kia glimpflicher davon. Mit 110 636 Fahrzeugen gab es einen Rückgang um 0,9 Prozent. Die Ausfuhren stiegen um 6,6 Prozent, der Inlandsabsatz verringerte sich um 24,6 Prozent. Bei Renault Samsung betrug das Minus 17,6 Prozent und bei SsangYong sogar 31,5 Prozent. (ar/nic Letzte Änderung: 02.10.2007









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