Technik und Aufklärung machen Verkehr sicherer

"Unsere Gesellschaft wird nur dann die Zunahme des Verkehrs akzeptieren, wenn die Straßen sicherer werden." Das sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Iris Gleicke, heute beim Sachverständigentag des Verbands der Technischen Überwachungs-Vereine (VdTÜV) und des Dienstleistungsunternehmens DEKRA in Berlin. Leitthema der Tagung ist das Europäische Aktionsprogramm für Straßenverkehrssicherheit. Darin fänden sich viele Schwerpunkte aus dem Programm für mehr Sicherheit im Straßenverkehr des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, betonte Gleicke.

Sicherheit zähle zu den wichtigsten Zielen der Verkehrspolitik. Dabei komme es auf sichere Autos an, aber auch auf moderne technische Kontrollen für die Fahrzeuge. "Außerdem müssen sich die Verkehrsteilnehmer vorsichtiger verhalten und mehr Rücksicht auf andere nehmen - da ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten", unterstrich Gleicke. In diesem Zusammenhang appellierte die Staatssekretärin an alle Kfz-Halter, an deren Autos gefährliche Frontschutzbügel aus Metall montiert seien, diesen "Quatsch" abzubauen und damit etwas für die Verkehrssicherheit und besonders für die Sicherheit der Kinder zu tun.

Da bei der Tagung in Berlin viel praktische Erfahrung versammelt sei, hoffe sie auf zahlreiche Vorschläge, die die Straßen sicherer machen könnten, sagte Gleicke. Letzte Änderung: 10.03.2004









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