Tenneco weist Behauptung der Deutschen Umwelthilfe zurück

Tenneco hat die Behauptung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zurückgewiesen, dass das Unternehmen sich weigere, die Kosten für den Austausch von mangelhaften Rußpartikelfiltern zu übernehmen. "Das stimmt nicht", stellte das Unternehmen, ein Automobilzulieferer aus den USA, klar. Die Finanzierung zwischen Händlern, Herstellern und Werkstätten sei derzeit noch nicht zu Ende ausgehandelt. Auf jeden Fall werde der Austausch von Tenneco-Filtern für den Endverbraucher kostenfrei sein, versicherte Tenneco.

Das Unternehmen wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die von Tenneco unter dem Markennamen Walker vertriebenen und beanstandeten Rußpartikelfilter von GAT produziert worden seien. Wieviel Walker-Filter verbaut wurden konnte Tenneco noch nicht sagen.

Der Pressesprecher von GAT hatte bereits am Mittwoch drauf hingewiesen, dass die mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vereinbarte Kulanzregelung, nach der sich Händler und Hersteller verpflichteten, kostenfrei für den Betroffenen, wirkungslose Filter auszutauschen, auf wackeligen Füßen steht. GAT werde auf eigene Kosten keine Fremdfabrikate einbauen, sondern zu Beginn des Jahres den Austausch gegen GAT-Filter ermöglichen. (ar/jri) Letzte Änderung: 01.12.2007









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