Tipps für die große Reise

Die Reisewelle rollt: 25 Millionen Autofahrer machen sich in den Ferien auf die große Fahrt in den Urlaub. Die schönsten Wochen des Jahres sollten jedoch mit einer guten Vorbereitung beginnen, rät das Deutsche Kfz-Gewerbe.

In den nächsten Wochen und Monaten gehen nach Expertenschätzungen rund 25 Millionen Autourlauber „auf die große Reise“. Das Kraftfahrzeuggewerbe hat für die sichere Urlaubsfahrt eine umfangreiche Checkliste erstellt.

 

Urlaubs-Check machen:

Fahren Sie vor Urlaubsantritt zu einem Urlaubs-Check in Ihren Kfz-Meisterbetrieb. Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung.

Jahresinspektion vor der Reise:

Ist kurz vor oder nach ihrem Urlaub die Jahresinspektion fällig, dann sollten Sie diesen Termin in Ihre Reisevorbereitungen integrieren. Neben der Sicherheit, in einem gewarteten Auto zu fahren, sichern Sie sich so auch den Anspruch auf die Mobilitätsgarantie vieler Hersteller.

Der Rundumservice zu einem Komplettpreis umfasst in einem Meisterbetrieb der Kfz-Innung die folgenden verkehrssicherheitsrelevanten Punkte: Zündkerzen und Unterbrechungskontakte, Keilreimen und Wasserschläuche, Luftfilter, Ölfilter und Kraftstofffilter, Bremsanlage, Radspiel und Lenkung, Stoßdämpfer.

Sie können auch selbst etwas zur Vorbereitung auf die große Fahrt tun: Den Zustand der Reifen und des Reserverades prüfen. Reicht das Profil noch aus? Auch wenn 1,6 mm dem Gesetz genügen – für die Urlaubsfahrt sind mindestens 4 mm angesagt. Erhöhen Sie beim in der Regel schwer bepackten Urlaubsfahrzeug den Reifendruck. Diese Vorsichtsmaßnahme wirkt sich günstig auf Bodenhaftung, Fahrstabilität und Bremsweg aus. Und: Es spart Kraftstoff. Grundsätzlich sollten Sie Ihr Auto nicht als Packesel missbrauchen. Also: Genau überlegen, was wirklich mitgenommen werden muss. Die erlaubte Zuladung ergibt sich aus der Differenz zwischen Leergewicht und zulässigem Gesamtgewicht (die Angaben finden Sie im Fahrzeugschein). Wer sichergehen will, sollte seine Gepäckstücke wiegen. Surfbretter, Mountainbikes und anderes Sportgerät gehören aufs Dach. Für den Dachtransport sollten geprüfte Dachgepäckträger verwendet werden.

Letzte Änderung: 08.07.2004









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