Tokio Motor Show ohne deutsche Hersteller

Neben Audi, BMW und Mercedes und Zulieferern wie Conti, ZF Friedrichshafen und Behr wird nun auch Volkswagen auf der diesjährigen Motorshow in Tokio fehlen. Mit ihrer Entscheidung reagieren nun auch die deutschen Hersteller auf die angespannte wirtschaftliche Situation. Bei ihren Wettbewerbern GM, Ford und Chryler sowie Fiat, Jaguar/Land Rover, Peugeot, Saab und Volvo war dieser Entschluss schon früher gefasst worden. Nur Porsche hat angekündigt, die Ausstellung in Tokio zu bestücken.

Angekündigt hatte sich das Ungemach für den Veranstalter bereits Anfang des Jahres während der Detroiter Motorshow. Nach Absagen von GM & Co. machte die Runde, dass die Vereinigung der japanischen Autohersteller (JAMA) sogar den Ausfall des Salons erwäge. Ob allein die weltweite Wirtschaftsflaute oder aber der stetig an Attraktivität verlierende japanische Markt die Hersteller veranlasst, auf ihre Präsenz zu verzichten, mögen die Gastgeber für zweitrangig halten. Von größerer Bedeutung dürfte die mit diesem Termin verbundene Reputation sein, war Tokio noch bis vor wenigen Jahren die erste Adresse der Branche, kamen dann die Chinesen. (ar/PS) Letzte Änderung: 29.03.2009









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