Toter Winkel
In diesem toten Winkel können ganze Schulklassen verschwinden und für den Fahrer nicht erkennbar sein, wie wiederholt demonstriert wurde. Besonders hoch ist das Unfallrisiko, wenn ein Lkw an der Ampel steht und nach rechts abbiegen will. Ein Radfahrer zwischen Lkw und Bürgersteig kann dann vom Lkw-Fahrer nicht gesehen werden. Auch ein Kind, das mit seinem Rad auf dem Gehweg fährt, gerät leicht in den toten Winkel. Beim Abbiegevorgang des Lkw kommt es dann schnell zu schweren Unfällen.
Der DVR empfiehlt deshalb den Radfahrern, an einem wartenden Lkw nicht seitlich vorzufahren. Viele Radfahrer schätzen den toten Winkel nicht richtig ein. Dieser ist nicht unmittelbar seitlich neben dem Lkw, sondern beginnt erst in einem Abstand von etwa 1 Meter von der Seitenwand des Lkw. Ein weiterer toter Winkel befindet sich ganz vorne im Bereich von Beifahrertür und Stoßstange. Lkw-Fahrer sollten Radwege genau beobachten. Selbstverständlich sollten die Spiegel richtig eingestellt und immer sauber sein. Für den Pkw-Fahrer gilt vor allem immer der Blick zurück über die Schulter.
Technische Lösungen, den toten Winkel fast gänzlich auszuschließen, gibt es auf dem Markt. Der DVR appelliert deshalb an die Lkw-Halter, ihre Fahrzeuge über die gesetzlichen Vorschriften hinaus nach fachlicher Beratung mit einem optimalen Spiegelsystem auszustatten. Viele verantwortungsbewusste Fuhrunternehmer haben dies bereits freiwillig und im eigenen Interesse getan.
Letzte Änderung: 13.06.2004
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