Toyota bietet ab 2010 DSRC-System in Japan an
Mit dem Navigationssystem verbunden, vernetzt das DSRC intelligent vorhandene IT-Technologien, darunter das japanische Mauterfassungssystem oder den Verkehrsfunk. Es verarbeitet so eine Vielzahl von Informationen, die visuell und per Sprachausgabe im Fahrzeug angezeigt werden. Es warnt den Fahrer vor Hindernissen, die er nicht sehen kann, wie z.B. stehende Fahrzeuge oder Staus hinter der nächsten Kurve, aber auch vor Fahrzeugen, die von der Auffahrt kommend, auf die gleiche Fahrspur wechseln wollen. Neu ist dabei, dass kontinuierlich Daten in Echtzeit erfasst und ausgetauscht werden.
Dazu ist es erforderlich DSRC Geräte am Fahrbahnrand bzw. den Auffahrten zu installieren. Begonnen wurde damit auf dem Tokyo Metropolitan Expressway, alle weiteren mautpflichtigen Strecken werden in mehreren Schritten ab dem Jahr 2010 folgen.
Das am Straßenrand aufgestelltes DSRC-Gerät sendet Verkehrsinformationen und andere Informationen an das Onboard-DSRC-Gerät im Auto. Dieses leitet die Informationen über das Navigationssystem in schriftlicher, grafischer oder anderer bildlicher Form bzw. per Sprachführung an den Fahrer weiter.
Seit Mai 2007 befindet sich DSRC in der praktischen Erprobung auf öffentlichen Straßen. Reduzierung der Unfallrisiken und des Kraftstoffverbrauch sind Kernziele des im 5,8 GHz arbeitenden Nahbereichskommunikationssystems. Die Unfallstatistik zeigt bereits deutlich, dass diese Toyota-Entwicklung die Sicherheit im Straßenverkehr erheblich verbessert. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 06.11.2009
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