Toyota-Chef entschuldigt sich in den USA

Toyota-Chef Akio Toyoda hat sich gestern in den USA für die Unfallserie wegen klemmender Gaspedale entschuldigt. Bei einer Anhörung im US-Kongress musste er sich harsche Kritik gefallen lassen. Die Behörden werfen Toyota vor, nicht rechtzeitig und ausreichend auf die bekannten Mängel reagiert zu haben. So hatte der Autohersteller zunächst verrutschte Fußmatten für die Vorfälle verantwortlich gemacht.


34 tödliche Unfälle führen die US-Behörden auf klemmende Gaspedale in Fahrzeugen der Marken Toyota und Lexus zurück. Weltweit mussten 8,5 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen werden, auch in Europa. Als Ursache für schwergängige und im Extremfall festsitzende Gaspedale hat sich mittlerweile Kondenswasser herausgestellt, das die Reibung zwischen zwei Bauteilen im fraglichen Bereich erhöhen kann. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 25.02.2010









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