Toyota entwickelt Wasserstoffantrieb mit mehr als doppelter Reichweite
Das Kürzel adv steht für "advanced" und soll den Fortschritt ausdrücken, der dem Unternehmen vor allem bei der Entwicklung des Brennstoffzellen-Stacks gelungen ist. Im Fokus der Techniker stand die Kaltstarteigenschaft der Brennstoffzelle. Die Brennstoffzelle des FCHV-adv startet und arbeitet auch bei Temperaturen von minus 30 Grad Celsius absolut zuverlässig. Sie erreicht damit die Alltagstauglichkeit herkömmlicher Antriebsarten.
Gleichzeitig ist es den Ingenieuren gelungen, den Wasserstoff-Verbrauch um 25 Prozent zu senken. Dazu wurde unter anderem die Wirkung der aus der Hybridtechnik bekannten Bremsenergierückgewinnung verbessert und der Strombedarf der Nebenaggregate reduziert. Zudem konnte der Verschleiß der Elektrode und damit die Haltbarkeit der Einheit optimiert werden.
Der Toyota FCHV-adv steht neben wasserstoffbetriebenen Bussen und den Serien-Hybridfahrzeugen von Toyota und Lexus im Mediencenter des Hokkaido-Toyako-Umweltgipfels der G8-Staaten vom 7. bis 9. Juli 2008 für Testfahrten zur Verfügung. (ar/nic) Letzte Änderung: 13.06.2008
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