Toyota: Trotz Inlandsschwäche weltweit die Nummer 1

Trotz des ersten Produktionsrückgangs innerhalb eines Monats nach fast zweieinhalb Jahren hat Toyota nach Ablauf des ersten Quartals General Motors (GM) als weltweit größten Autobauer abgelöst. Wie das Unternehmen heute in Tokio mitteilte, setzte Toyota in den ersten drei Monaten 2,348 Millionen Fahrzeuge ab und überflügelte damit GM, deren Verkäufe auf 2,26 Millionen Autos beziffert wurden.

Einen kleinen Rückschlag auf dem Weg an die Spitze musste Toyota allerdings im März verbuchen: Wegen der schwachen Inlandsnachfrage hat das Unternehmen erstmals seit 29 Monaten weniger produziert als im Vorjahresmonat. Insgesamt ging die Produktion weltweit um ein Prozent auf 771 863 Autos zurück. Grund dafür war ein Rückgang der Produktion in Japan um fünf Prozent auf 392 422 Fahrzeuge, im Ausland wurden vier Prozent mehr Autos gefertigt.

Dass die Japaner am Ende des Jahres ganz oben auf der Liste der erfolgreichsten Hersteller stehen werden, halten Experten für unzweifelhaft. Bereits im vergangenen Jahr lag GM mit einer Gesamtproduktion von 9,18 Millionen Autos nur noch um 160 000 Einheiten vor Toyota. Da die Japaner aber gerade auf dem wichtigen US-Markt dank spritsparender Modelle und Hybridtechnologie ständig ihre Verkäufe steigern und zusätzlich auch in Schwellenmärkten konsequent expandieren, ist der Wechsel an der Spitze zum Jahresende sehr wahrscheinlich. (ar/os) Letzte Änderung: 24.04.2007









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