Toyota und Ford beraten über Kooperation
Für das Jahr 2007 erwartet Toyota weltweite Verkäufe von 9,34 Millionen Fahrzeugen. Das entspricht einem Wachstum von sechs Prozent. Die Jahresproduktion soll im kommenden Jahr 9,42 Millionen Stück betragen und damit um zehn Prozent über der des abgelaufenen Jahres (9,04 Millionen) liegen. Im kommenden Jahr wird Toyota damit General Motors als weltgrößten Autobauer ablösen. Ford war im November in den USA hinter DaimlerChrysler auf Rang 4 bei den Verkäufen abgerutscht. Der Konzern verlor 9,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und verkaufte nur noch 182 259 Autos. DaimlerChrysler hingegen legte auf 186 635 Fahrzeuge zu. In der Gesamtbilanz bis Ende November liegt Ford (2,685 Millionen Autos, - 7,4 Prozent) in den USA noch vor Toyota mit 2,314 Millionen Stück (plus 12,5 Prozent).
Zwischenzeitlich war Ford auch mit Renault-Nissan in Verbindung gebracht worden, nachdem Gespräche über eine Kooperation des französisch-japanischen Konzerns mit General Motors gescheitert waren. Ford hat für das dritte Quartal Ende Oktober einen Verlust von 5,8 Milliarden Dollar ausgewiesen. Im Jahr 2005 lag der Verlust im Vergleichszeitraum bei 284 Millionen Dollar. In den kommenden Jahren sollen 16 Werke geschlossen werden. Bisher haben 38 000 Mitarbeiter von Abfindungs- bzw. Frühpensionierungsangeboten Gebrauch gemacht. Es handelt sich Ford zufolge um etwa 46 Prozent der in der Autogewerkschaft UAW organisierten Mitarbeiter. Weitere 14 000 Mitarbeiter sollen Ford in den kommenden Monaten zusätzlich verlassen. Zusätzlich sollen kleinere und vor allem sparsamere Modelle dem schwächenlden US- Markt ankurbeln. Gerade dabei könnte eine Kooperation mit Toyota hilfreich sein: Die Japaner sind bei der Hybrid-Technologie führend und gelten insbesondere in den USA als umweltfreundliche Marke. (ar/sb) Letzte Änderung: 27.12.2006
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