TRW hat kostengünstiges Notbremssytem entwickelt
Mit einem kostengnstigen 24-GHz-Radar will TRW ein Bremssystem zur Kollisionsminderung fr ein breites Fahrzeugspektrum verfgbar machen.
Der Radarsensor des CMB ermittelt Abstand und Relativgeschwindigkeit zu Objekten, die sich vor dem eigenen Fahrzeug befinden. Wenn das System eine potentiell gefährliche Situation erkennt, wird der Fahrer durch ein akustisches, visuelles oder haptisches Signal gewarnt. Falls der Fahrer nicht auf diese Warnung reagiert und das CMB weiterhin eine mögliche Kollision erkennt, wird automatisch eine bestimmte Bremskraft aufgewendet, um die Fahrzeuggeschwindigkeit und infolgedessen die Unfall-Schwere zu reduzieren. Reagiert der Fahrer auf die Warnung und betätigt das Bremspedal, so stellt das Bremssystem automatisch die maximale Bremskraft zur Verfügung, um das Fahrzeug so schnell wie möglich zum Stehen zu bringen und die Kollision abzuschwächen.
Die CMB-Technologie von TRW wurde speziell für den Stadtverkehr und für Kolonnenfahren entwickelt. Das Bremssystem wird sechs bis sieben Meter vor dem Objekt ausgelöst, so dass die Geschwindigkeit um 20 km/h reduziert werden kann. Das bedeutet, dass bei einer Relativgeschwindigkeit von 20 km/h zu dem sich nähernden Objekt eine Kollision verhindert werden kann. Liegt die Geschwindigkeit über 20 km/h, so können noch die Folgen des Aufpralls abgeschwächt werden.
Die 24-GHz-Technologie reicht bis zu 150 Meter und unterstützt damit auch Funktionen wie die adaptive Geschwindigkeitskontrolle, etwa auf der Autobahn. (ampnet/jri) Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 13.07.2010
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