Umfrage: Deutsche wollen elektronische Helfer im Auto

Das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) ist in Deutschland der Renner unter den elektronischen Hilfen, die als Fahrerassistenz-Systeme zunehmend in modernen Autos zu finden sind. Das ergab eine Umfrage des spanischen Automobilklubs RACC in zwölf europäischen Ländern. In Deutschland organisierte der ADAC die Studie.



Demnach wünschen sich 92 Prozent der Befragten in erster Linie ESP als elektronischen Helfer im Auto. Weitere Wunschkandidaten: Systeme zur Verbesserung der Sicht, der automatische Notruf eCall und Auffahr-Frühwarnsysteme. Die Meinung sämtlicher befragten Europäer weicht davon etwas ab: Sie wählten eCall auf Platz eins, gefolgt von Frühwarnern und Bremsassistenten. ESP liegt in Europa erst auf Platz vier. Wichtig bei all diesen Systemen ist den Autofahrern, dass sie sie jederzeit eigenhändig abschalten können. Europaweit legen 60 Prozent der Befragten Wert auf diese Option, in Deutschland 54.

Zurückhaltung üben die Deutschen allerdings, wenn es an ihren Geldbeutel geht. Müssten sie dafür bezahlen, würde das Interesse für diese Dienste um bis zu 47 Prozent zurückgehen. Sollte dafür die Erhebung von persönlichen Daten nötig sein und somit ein Eingriff in die Privatsphäre erfolgen, würden sie von 66 Prozent schlichtweg abgelehnt.

Schlechte Noten gab es für den Autohandel: 62 Prozent möchten am liebsten von Automobilclubs und nicht von ihrem Händler informiert werden. Es folgen Internet, Automagazine und Fernsehen - erst danach würde man beim Handel nachfragen. (ar/hg) Letzte Änderung: 28.08.2007









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