Unfälle mit Kleintransportern gehen weiter zurück

Aktuelle Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) belegen, dass bei Kleintransportern die Zahl der Unfälle trotz deutlich gestiegenen Bestandes weiter rückläufig ist. Darauf weist der Verband der Automobilindustrie (VDA) hin. Die Trendwende, die seit 2002 zu beobachten ist, habe sich fortgesetzt, sagte VDA-Geschäftsführer Dr. Kunibert Schmidt. Dies sei auch ohne generelles Tempolimit für diese Fahrzeuge auf Autobahnen gelungen.

2004 hatten sich der Verkehrsgerichtstag und die Länderverkehrsministerkonferenz gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Kleintransporter ausgesprochen. Wie die Analyse des BASt zeigt, entfielen drei Viertel der bei Unfällen mit Kleintransportern getöteten Verkehrsteilnehmer auf Straßen innerorts sowie auf Landstraßen, die ohnehin tempobegrenzt sind.

Statt der Tempolimitdiskussion müssten die Anstrengungen zur Marktdurchdringung von Systemen der aktiven und passiven Sicherheit im Kleintransportersegment weiter vorangetrieben werden, so Schmidt. Die deutschen Hersteller hätten mit der flächendeckenden Ausstattung mit ESP bereits ihre Hausaufgaben genmacht. (ar/jri) Letzte Änderung: 12.03.2008









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