Unfallforscher der Versicherer fordern ESP für alle Neuwagen

Jedes neue Auto sollte ESP serienmäßig an Bord haben. Das fordert die Unfallforschung der Versicherer (UDV). Vor allem bei Kleinwagen sei die Ausrüstungsquote nicht zufriedenstellend, teilte der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit.

Laut UDV könnten pro Jahr könnten 37 000 Unfälle mit Verletzten und 1100 Unfälle mit Getöteten in Deutschland vermieden oder zumindest die Folgen abgeschwächt werden, wenn alle Autos mit ESP ausgerüstet wären. In den USA wird ESP an 2012 für alle Neuwagen Pflicht.

Die Unfallforschung der Versicherungswirtschaft beklagt außerdem, die Aufpreispolitik für ESP. Zum Teil sei das elektronische Stabilitätsprogramm nur in teuren Modellen oder Ausstattungspaketen erhältlich. Gerade Kleinwagenkäufer scheuten oft die Mehrausgabe. Eine hohe ESP-Quote sei auch für junge Fahranfänger wichtig, damit sie in einigen Jahren auf ein entsprechendes Gebrauchtwagenangebot zurückgreifen können. Die Risikogruppe sei wegen des Kaufs älterer oder sehr günstiger Wagen derzeit besonders häufig ohne ESP unterwegs. (ar/jri) Letzte Änderung: 13.11.2007









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