Unfallforschung der Versicherer: Alkoholverbot für junge Fahrer richtig

Die Unfallforschung der Versicherer erwartet von dem absoluten Alkoholverbot für Fahranfänger während der Probezeit und Fahrer unter 21 Jahren einen Rückgang der schweren Unfälle mit Toten und Schwerverletzten. Fahrer im Alter von 18 bis 21 Jahren waren im Jahr 2005 an rund 15 Prozent aller Unfälle mit Personenschäden beteiligt.

"Das Gesetz wird Wirkung haben, da Alkohol die Neigung junger Fahrer zur Selbstüberschätzung noch steigert und dies zusammen mit der Unerfahrenheit zu kritischen Situationen führt", zeigte sich Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), überzeugt Die Unfallforscher weisen darauf hin, dass die Altersgruppe der 21 bis 25-jährigen mit fast 18 Prozent noch häufiger als die jungen Fahrer an den Unfällen mit Personenschäden beteiligt ist. Man müsse daher die Unfallentwicklung in den nächsten Jahren beobachten und bei positiven Ergebnissen erwägen, ob nicht auch die Gruppe der bis 25-jährigen Fahrer in das Alkoholverbot am Steuer mit einbezogen werden kann. (ar/Sm) Letzte Änderung: 27.05.2007









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