Unfallreparatur: Kunde und Werkstatt sollen auf der sicheren Seite sein
Mit "Fairplay" leisten beide Unternehmen einen Beitrag zur Sicherheit. Denn beispielsweise die Dekra schätzt, dass allein in Deutschland 600 000 Autos nach einem Crash nicht fachgerecht instand gesetzt wurden und somit ein Sicherheitsrisiko können. Das Problem stellt in vielen Fällen die sachgerechte Schweißung hochfester Stähle dar. Dafür baut Opel flächendeckend 350 Karosserie- und Lackkompetenzzentren auf. In diesen Kompetenzzentren werden Maschinen eingesetzt, die das Schweißergebnis verbessern und den Zeitaufwand in der Werkstatt und somit auch die Reparaturkosten reduzieren.
Die Abwicklung eines Unfallschadens auf Basis des Fairplay-Konzepts kann von jedem der rund 2000 Opel Service Partner übernommen werden. Kunden, die nach einem Unfall einen teilnehmenden Opel Service Partner ansteuern, können somit davon ausgehen, dass ihr Fahrzeug nach der Reparatur über die gleichen Sicherheitsreserven verfügt, wie ein vergleichbares Auto ohne Unfall.
Bei der Abrechnung und Abwicklung von Unfallschäden bietet Fairplay auch für die teilnehmenden Opel-Werkstätten Vorteile. Die Abstimmung zwischen Fachwerkstatt und Versicherer wird durch vereinbarte Standards zur Reparatur und Rechnungsstellung auf ein Minimum reduziert. Außerdem sieht die Kooperation vor, dass im Gegensatz zu anderen gängigen Praktiken im Markt keine Reduzierung der Stundenverrechnungssätze erfolgt. Somit stärkt Fairplay auch im wichtigen Geschäftsfeld mit Unfallfahrzeugen die wirtschaftliche Basis der teilnehmenden Werkstätten.
Auch für die Allianz eröffnet das neue Unfallschaden-Management neue Perspektiven. Für den Versicherer reduziert sich der administrative Aufwand durch das gemeinschaftliche Miteinander im Rahmen von Fairplay. Zum Konzept gehört auch, dass Allianz-Kunden weiterhin die freie Wahl der Werkstatt haben. Opel strebt mit anderen Versicherern ähnliche Vereinbarungen an. (ar/Sm Letzte Änderung: 10.06.2008
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