Update: Auffanggesellschaft soll Karmann-Mitarbeitern helfen

Der Cabriolet-Spezialist Karmann will den 633 von der Entlassung bedrohten Mitarbeitern nach dem Übergang in eine Auffanggesellschaft bei der Vermittlung neuer Stellen helfen. Ursprünglich wollte Karmann 1250 Stellen abbauen. Wie das Unternehmen heute mitteilte, sollen mindestens 60 Prozent der Mitarbeiter an andere Arbeitgeber vermittelt werden. Es gäbe bereits Anfragen anderer Firmen.

Die Transfergesellschaft, die unter anderem aus Mitteln europäischer Sozialfonds finanziert wird, garantiert den ehemaligen Karmann-Mitarbeitern maximal zwölf Monate lang 67 Prozent ihres letzten Nettogehaltes. Weitere 18 Prozent steuert das Unternehmen selbst bei. Außerdem sollen die vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeiter pro Beschäftigungsjahr ein halbes Monatsgehalt als Abfindung erhalten.

Mitarbeiter, die kurz vor der Verrentung stehen, sollen nach einem Jahr in der Auffanggesellschaft noch 18 Monate Arbeitslosengeld erhalten und dann in den Ruhestand gehen. Dass der Stellenabbau geringer ausfällt als zunächst geplant ist Zugeständnissen der Mitarbeiter zu verdanken. Sie arbeiten künftig nur noch 31,5 Stunden pro Woche ohne Lohnausgleich. 220 Mitarbeiter werden ab 2007 statt in Osnabrück in Rheine beschäftigt. (ar/sb) Letzte Änderung: 18.08.2006









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