US-Markt: Deutsche gewinnen, Amerikaner verlieren

Die deutschen Autobauer konnten ihren Absatz auf dem wichtigen US-Markt durchweg steigern, während die heimischen Marken allesamt Einbußen hinnehmen mussten. Besonders Mercedes-Benz mit einem Plus von elf Prozent und 248 080 Einheiten kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Volkswagen legte 2006 um 4,9 Prozent auf 235 140 Fahrzeuge zu, die Tochter Audi wuchs um 8,5 Prozent auf 90 116 Einheiten.

Porsche steigerte den Absatz um sieben Prozent auf 36 095 Fahrzeuge. BMW erreichte mit 313 603 (Vorjahr: 307 020) ebenfalls eine Steigerung.

Die "Großen Drei" General Motors, Ford und Chrysler mussten deutliche Absatzeinbußen hinnehmen. GM verkaufte 4,1 Millionen Autos, neun Prozent weniger als vor Jahresfrist. Es folgt Ford mit 2,9 Millionen Fahrzeugen, ein Minus von acht Prozent. Chrysler setze mit 2,14 Millionen Autos sieben Prozent weniger Fahrzeuge ab. Experten machten vor allem die verfehlte Modellpolitik mit zu großen und durstigen Fahrzeugen für den Absatz-Einbruch verantwortlich. Besonders erfolgreich im Jahr 2006 war Toyota: Die Japaner steigerten den Verkauf auf dem US-Markt zwischen Januar und Dezember um fast 13 Prozent auf 2,54 Millionen Fahrzeuge und brachen damit in die Phalanx der Heimatmarken ein. (ar/sb). Letzte Änderung: 04.01.2007









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > Januar 2007 > US-Markt: Deutsche gewinnen, Amerikaner verlieren