US-Politiker wollen Akio Toyoda vorladen lassen

Akio Toyoda, der Toyota-Präsident und Enkel des Firmengründers, hat offenbar noch nicht entschieden, ob er am Mittwoch, 24. Februar 2010, vor das Komitee des US-Kongresses treten wird, um dort zu den Rückrufaktionen befragt zu werden. Quellen aus dem US-Management des japanischen Herstellers kündigen an, Toyoda werde eine dritte Pressekonferenz zu diesem Thema abhalten. US-Medien berichten, US-Politiker forderten vom Komitee, es solle den Toyota-Präsidenten unter Androhung von Strafe vorladen.

Toyota war in diese Situation durch eine Reihe von Rückrufen geraten, unter anderem wegen eines festklemmenden Gaspedals, was zur unbeabsichtigten Beschleunigung führt. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hat inzwischen Meldungen über 34 Todesfälle wegen unbeabsichtigter Beschleunigung vorliegen, 21 seit 2004 und 13 zusätzliche seit Bekanntwerden des Rückrufs am 22. Januar dieses Jahres. (ampnet/Sm) Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 16.02.2010









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