US-Regierung: General Motors soll Insolvenzantrag vorbereiten

Die US-Administration drängt den größten US-amerikanischen Automobilhersteller General Motors (GM) dazu, einen Insolvenzplan vorzubereiten, berichtet die "New York Times". Dem Bericht zufolge hat die Regierung GM angewiesen, den Antrag so vorzubereiten, dass er im Bedarfsfall am ersten Juni 2009 gestellt werden kann. Die Insolvenz der Opel-Mutter GM würde, wie ein Opel-Sprecher kürzlich versicherte, nicht automatisch zu einer Insolvenz bei Opel führen, weil beide Unternehmen rechtlich eigenständig seien.

Der Antrag soll für den Fall vorbereitet werden, dass GM mit seinen Anteilseignern, Gläubigern und den Gewerkschaften nicht zu einer Lösung kommt. Laut "New York Times" wäre es das Ziel, einen "chirurgischen Bankrott" durchzuführen, bei dem die guten von den schlechten Unternehmensteilen getrennt werden. Die unverkäuflichen Marken und Fabriken sollen dann über einen längeren Zeitraum hinweg abgewickelt werden. GM wie die US-Administration äußerten sich nicht zu dem Bericht. Der neue GM-Chef Frederick H. (Fritz) Henderson hatte bereits vor einigen Tagen gesagt, er würde einen Umbau des Unternehmens vorziehen, wolle aber eine Insolvenz nicht ausschließen. (ar/Sm) Letzte Änderung: 13.04.2009









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