US-Senat setzt strengere Verbrauchswerte durch

Die amerikanische Autoindustrie musste am Donnerstag, 21.Juni 2007, eine Niederlage einstecken. Der US-Senat beschloss eine weitere Senkung des Flottendurchschnittsverbrauchs der Hersteller um fast drei Liter zum Jahr 2020. Die Entscheidung fiel mit 65 zu 27 Stimmen, wie der Online-Dienst von "Automotive News" meldet. Bis zuletzt hatte vor allem die großen Drei aus Detroit (Ford, GM und Chrysler) mit dem Senat um einen Kompromiss gerungen.

In den USA setzen "Corporate Average Fuel Economy"-Standards (CAFE) den nach Verkaufszahlen ermittelten Durchschnittsverbrauch aller Pkw und leichten Transporter eines Herstellers fest. Er liegt zurzeit bei umgerechnet etwa 9,5 Litern auf 100 Kilometer und soll bis zum Jahr 2020 auf rund 6,7 Liter gesenkt werden.

In der vergangenen Woche hatte auch Chrysler-Chef Tom La Sorda in einer E-Mail an rund 30 000 Beschäftigte einen Kompromiss gefordert. Sollten die Senatspläne Wirklichkeit werden würde sich jeder Chrysler um 6700 US-Dollar verteuern und 65 000 bis 200 000 Jobs in der Autoindustrie verloren gehen, hatte LaSorda prophezeit. (ar/jri) Letzte Änderung: 22.06.2007









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