USA: Rabattschlacht geht weiter

Die großen US-Hersteller Ford und Chrysler legen in der seit mittlerweile Jahre andauernden Rabattschlacht nach. Um die alten Modelle des Jahrgangs 2006 von den Höfen zu bekommen, gewähren sie bis zu 6500 Dollar Nachlass auf zahlreiche Modelle, meldet "Auto, Motor und Sport" heute in seiner Online-Ausgabe. Sie müssen Platz schaffen für die aktuellen Modelle, Chrysler machen außerdem die schwachen Absatzzahlen zu schaffen.

Die US-Tochter von DaimlerChrysler musste im Oktober einen Absatzrückgang von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Deshalb sind neben extrem günstigen Null-Prozent-Finanzierungen über fünf Jahre als Alternative bis zu 6000 Nachlass bei Barzahlung möglich. Lediglich gut laufende Modelle wie Chrysler 300 C, Dodge Charger, Dodge Magnum oder Dodge Viper sind ausgenommen.

Ford offeriert die Null-Prozent-Finanzierung für alle Modelle des Jahrgangs 2006 und gibt bis zur 6500 Dollar Nachlass. Immerhin konnte Ford im Oktober 8,8 Prozent mehr Autos verkaufen als noch vor Jahresfrist. General Motors als größter Hersteller der "Big Three" legte sogar um 16,8 Prozent zu und sah in den Zuwächsen bereits erste Schritte einer erfolgreichen Sanierung. Die teilweise gestiegenen Absatzzahlen resultieren allerdings auch aus den extrem schwachen Vergleichs-Zahlen des Vorjahres. Und auch wenn GM nur bis zu 4800 Dollar Nachlass gewährt, sind sie in der Rabattschlacht immer noch mit weitem Vorsprung Dritter vor Herstellern aus Japan, Südkorea oder Deutschland. (ar/sb)
Letzte Änderung: 03.11.2006









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > November 2006 > USA: Rabattschlacht geht weiter