VDA: Begleitetes Fahren ab 17 senkt Unfallzahlen
Die Zahl der verhängten Bußgelder habe bei den Teilnehmern des Modellversuchs um zwei Drittel niedriger als bei "normalen" Fahranfängern gelegen. Rund 1000 Fahranfänger haben bisher am Modellversuch teilgenommen. Meist waren Väter (53 Prozent) und Mütter (43 Prozent) als Begleitperson eingetragen. Die durchschnittliche Fahrleistung lag bei knapp 2000 Kilometern.
Obwohl die Gruppe der 18- bis 20-jährigen Autofahrer in Deutschland immer noch einem höheren Unfallrisiko als ältere Personen ausgesetzt ist, hat sich auch hier die Lage verbessert, betont der Verband. So hat sich die Zahl der im Straßenverkehr getöteten 18- bis 20-jährigen in Deutschland von 1992 bis 2005 um 53 Prozent reduziert, bei der Gruppe der 21- bis 24-jährigen liegt der Rückgang sogar bei 60 Prozent. Vor allem die in den letzten 15 Jahren zusätzliche Ausstattung der Fahrzeuge mit aktiven und passiven Sicherheitskomponenten wie ABS, ESP, oder Abstandswarnradar habe die Unfall- und Opferzahlen deutlich reduziert. (ar/os) Letzte Änderung: 26.04.2007
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