VDA fordert intelligente CO2-Regulierung in Europa

Die CO2-Emissionen von neu zugelassenen Pkw deutscher Marken im Inland sind in den ersten drei Monaten des Jahres überproportional um 3,5 Prozent auf 168,7 g/km CO2 gesunken, während die Importeure einen Rückgang um lediglich 2,8 Prozent erreichten. Die deutschen Hersteller kommen damit beim Klimaschutz schneller voran als ihre Wettbewerber. Der CO2-Wert der deutschen Modelle liegt - trotz des hohen Anteils an Premiumfahrzeugen der Neuwagenflotte - nur noch um zwei g/km über dem Durchschnittswert.

"Wir wollen auch weiterhin unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten und fordern daher rasch eine klare und faire CO2-Regulierung", erläuterte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). "Wir wollen den Grenzwert von 120 Gramm erreichen. Das ?Wie' wollen wir aber selbst bestimmen dürfen. Deshalb muss die EU-Regulierung für den Einsatz von Eco-Innovations wie z.B. neue Leuchten, Solardächer oder Sechs-Gang-Schaltgetrieben geöffnet werden. Nur so kann die beste Lösung für den Kunden und den Klimaschutz umgesetzt werden."

Die größten Einsparungserfolge konnten - segmentbezogen - im Kleinstwagenbereich erreicht werden (-4,9 Prozent). Dazu haben vor allem die deutschen Anbieter mit einer CO2-Minderung um minus 12,5 Prozent beigetragen. Auch in den meisten anderen Segmenten konnten die deutschen Hersteller überdurchschnittliche Einsparungserfolge erzielen. (ar/nic) Letzte Änderung: 29.04.2008

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen ShortNews Webnews logo Twitter Icon






Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Bus & Bahn:
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > April 2008 > VDA fordert intelligente CO2-Regulierung in Europa