VDA sieht EuroCombis als sichere Alternative für das steigende Güterverkehrsaufkommen
Anstatt drei Fahrzeugen könnten künftig zwei Lkw das gleiche Ladevolumen befördern - bei gleichem Fahrverhalten und verringerten Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent und dementsprechend geringeren Schadstoffemissionen je transportierter Tonne. Eine im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums durchgeführte Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) bestätigt, dass sich der durchschnittliche tägliche Schwerverkehr "auf Bundesautobahnen in einer Größenordnung von etwa 13 Prozent verringern könnte".
Aufgrund der zusätzlichen Achsen und des dadurch verringerten Bremswegs gibt es kein erhöhtes Gefährdungspotenzial im Straßenverkehr oder bei der Fahrbahnbelastung. Außerdem werden durch die Verteilung des Gewichts auf mehrere Achsen die Straßen sogar mehr geschont als bei den bisherigen Fahrzeugen, was durch die BASt-Studie zweifellos bestätigt wird, erklärte der VDA.
Nach den Vorschlägen des VDA sollten die EuroCombi-Varianten zudem über den aktuell verfügbaren Stand aktiver und passiver Sicherheitselemente verfügen und damit bindend mit modernsten Fahrerassistenzsystemen ausgerüstet sein. Auch das Fahrpersonal sollte hoch qualifiziert sein.
Das Argument, dass damit Transportgüter von der Bahn wioeder auf die Straße verlagert würden wies der VDA zurück. Zur Bewältigung des steigenden Güterverkehrsaufkommens sind logistische Konzepte erforderlich, die sämtliche Verkehrsträger einbeziehen. Volumenoptimierte Transportkonzepte auf der Straße wie der EuroCombi sind ein wichtiger Baustein zur Lösung der Gesamtproblematik, zumal Schiene und Binnenschiff das prognostizierte Aufkommen kurz- bis mittelfristig alleine nicht auffangen können." (ar/nic) Letzte Änderung: 08.10.2007
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