VDA sieht in EU-Vorschlägen den schärfsten Angriff auf deutsche Arbeitsplätze

Stabile Verhältnisse sieht Matthias Wissmann dieses Jahr bei den Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie. Der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) hält sogar einen leichten Anstieg der Zahl der Arbeitsplätze für möglich. Unsicherheit bringe die Gestaltung des CO2-Steuer und die Initiativen aus Brüssel in Sachen CO2 erklärte Wissmann bei einer Pressekonferenz am ersten Pressetag der North American International Auto-Show (NAIAS).

Besonders besorgt zeigte sich der VDA-Präsident angesichts der Brüssler Pläne, die CO2-Gesetzgebung der EU so zu gestalten, dass die deutsche Automobilindustrie stärker als andere gefährdet werde. "Wenn die Idee eines Angriffs auf das Premiumsegment durch die Hintertür der Industriepolitik Erfolg hat, dann ist das der schärfste Angriff auf Arbeitsplätze in Deutschland", betonte Wissmann. "Unsere Freund in Frankreich sind da besonders kreativ", weil sie - nach Meinung von Wissmann - kein solches Fahrzeugsegment anbieten können.

Der VDA-Präsident kündigte an, er werde nach den Wahlen "massiv darauf dringen", das endlich eine Entscheidung zur Kraftfahrzeugsteuer falle. Das sei besonders für Handel und Werkstätten inzwischen existenzgefährdend. Die Länder müssten sich nun endlich einigen. In Frankreich sei eine entsprechende Entscheidung in zwei Monaten gefallen, die sei allerdings diskriminierend für deutsche Automobile ausgefallen. (ar/Sm) Letzte Änderung: 13.01.2008









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