VDA sieht sich in Umweltschutzanstrengungen bestätigt
Es seien derzeit vor allem die deutschen Hersteller, die maßgeblich zur Senkung der CO2-Emissionen in der gesamten europäischen Fahrzeugflotte beitrügen. Allen voran BMW mit einer Senkung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes seiner Modellpalette um 14 Gramm pro Kilometer.
Schlick bemängelte, dass T&E die absoluten Durchschnittszahlen eines jeden Herstellers zu vergleichen, ohne dabei deren Produktportfolio zu bewerten. "Natürlich haben Hersteller von überwiegend kleineren und Mittelklasse-Fahrzeugen in absoluten Zahlen niedrigere CO2-Emissionswerte als die von größeren Fahrzeugen", sagte Schlick. Dies sage aber nur wenig über die Effizienz der Fahrzeuge aus. Gerade diese sei aber der entscheidende Faktor. "Niemand würde auf die Idee kommen, den Effizienzgrad einer schlecht isolierten Einzimmerwohnung mit dem eines energietechnisch auf den neuesten Stand gebrachten Mehrfamilienhauses zu vergleichen. Genau dies tut T&E aber, wenn sie französische, italienische oder japanische Hersteller, die in Europa zwischen 35 Prozent und 55 Prozent Kleinst- und Kleinwagen verkaufen, mit den deutschen Herstellern vergleichen, die einen Kleinst- und Kleinwagenanteil von lediglich knapp 20 Prozent haben", erläuterte er.
Auch die kürzlich veröffentlichte Auto-Umweltliste des VCD bestätigedie CO2-Minderungsstrategie der deutschen Automobilindustrie. Dort dominierten in den Kategorien "Kompaktklasse" und "Familienautos" deutsche Hersteller, in der Klasse der 7-Sitzer waren ausschließlich deutsche Marken zu finden, erinnerte der VDA-Geschäftsführer. (ar/jri) Letzte Änderung: 26.08.2008
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