VDA und ZDK: Diskussion um CO2-Steuer bremst Neuwagenkäufer
ZDK-Präsident Rademacher regte gemeinsam mit den Verbänden der Autohersteller weitere politische Initiativen an. Neben den offenen Fragen eines neuen Kfz-Steuersystems seien vor allem Preis- und Kostensteigerungen bei der Nutzung des Automobils Ursachen für die Zurückhaltung der privaten Autokäufer. Als Preistreiber wurden neben dem Wegfall der Pendlerpauschale für die ersten 20 Kilometer vor allem die Kraftstoffe genannt, die sich seit 1998 nach Berechnungen von VDA und ZDK um 65 Prozent erhöht haben und einen Kaufkraftentzug von über zehn Milliarden Euro in den vergangenen zwei Jahren bedeuteten. Die Ausgaben für den Autokauf seien seit 1998 indes nur um elf Prozent und für den Service lediglich um 13 Prozent gestiegen.
Bei dem turnusmäßigen Treffen der Verbandsspitzen wurde trotzdem Zuversicht geäußert, dass der derzeit schwierige Inlandsmarkt - insbesondere, wenn die Politik ihre Hausaufgaben mache - nicht dauerhaft von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt bleibe. Wenn sich die Verunsicherung der Verbraucher lege, sei durchaus mit Potenzial im deutschen Markt zu rechnen. Von den zahlreichen neuen und verbrauchsgünstigen Fahrzeugen, die zur IAA vorgestellt werden, erwarten Wissmann und Rademacher positive Impulse. (ar/jri) Letzte Änderung: 19.07.2007
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