VDIK befürchtet niedrigstes Zulassungsniveau seit Wiedervereinigung

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) geht davon aus, dass der Oktober mit rund 275 000 Neuzulassungen und einem Minus von sechs Prozent zum Vorjahresmonat abschließen wird. Der Gesamtmarkt würde damit im bisherigen Jahresverlauf um 7,8 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums liegen.

"Von einem konjunkturellen Aufschwung ist im Automobilmarkt nichts zu spüren. Die Kaufzurückhaltung der Bürger hält an und ohne die marktstützenden Maßnahmen der Hersteller würde das Minus noch höher ausfallen. Wir bewegen uns leider sehr deutlich auf das niedrigste Pkw-Zulassungsniveau seit der Wiedervereinigung zu", sagte VDIK-Präsident Volker Lange.

Ausschlaggebend für die schlechten Marktergebnisse sei nach wie vor die um 25 Prozent geringere private Nachfrage. Die hohen Zulassungszahlen durch den Mehrwertsteuer-Vorzieheffekt zum Ende des vergangenen Jahres seien hierbei noch nicht berücksichtigt und werden das Minus noch verstärken, meinte Lange. Der VDIK, dessen Mitgliedsunternehmen ihren Marktanteil von rund 36 Prozent behaupten, forderte für dem Hintergrund der Käuferverunsicherung noch einmal staatlichen Fördermaßnahme zum Umstieg auf abgasärmere Fahrzeuge oder eine CO2-bezogene Kfz-Steuer. (ar/jri) Letzte Änderung: 02.11.2007









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