VDIK bekräftigt Forderung nach Anreizen für Neuwagenkäufer

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hat angesichts der aktuellen Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes heute (4. August 2008) seine Forderung nach staatlichen Anreizen zum Neuwagenkauf bekräftigt. Zwar sei der Pkw-Absatz im Juli um 1,5 Prozent gestiegen, arbeitstagbereinigt ergebe sich aber gegenüber dem Vorjahresmonat ein Minus.

Zwar habe die private Pkw-Nachfrage seit dem Vorjahr leicht zugenommen, aber nach dem drastischen Einbruch im vergangen Jahr liege sie heute immer noch fast 20 Prozent unter dem Jahr 2006, beklagte VDIK-Präsident Volker Lange. Die weitere Verschlechterung des Konsumklimas und das Fehlen staatlicher Anreize zum Umstieg auf abgasärmere neue Fahrzeuge seien deutlich zu spüren.

Die hohe Inflation, steigende Energiekosten und die Preissteigerungen der Kraftfahrerkosten verminderten die Kaufkraft erheblich. "Die immer wiederkehrenden ergebnislosen politischen Diskussionen über Entlastung der Autofahrer und das Gezerre um die Pendlerpauschale verunsichern die Bürger und verstärken die aktuelle Kaufzurückhaltung. Die Bundesregierung ist gefordert, jetzt dieser Verunsicherung durch klare und verlässliche Entscheidungen, die private Autofahrer entlasten und Neuwagenkäufern Anreize für den Austausch alter gegen neue Fahrzeuge geben, ein Ende zu bereiten", sagte Lange. (ar/jri) Letzte Änderung: 04.08.2008

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