VDIK fordert rasche Umsetzung der CO2-Steuer

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) begrüßt das Eckpunktepapier der Bundesregierung zur Neuregelung der Kfz-Steuer auf Basis der CO2-Emissionen. Es weise in die richtige Richtung, sagte VDIK-Präsident Lange. Er fordert eine schnellstmögliche Umsetzung, um "die latent vorhandene Verunsicherung und Kaufzurückhaltung der Autofahrer beenden."

Der VDIK spricht sich für eine Lösung aus, bei der jedes Gramm CO2 gleich besteuert wird, also technik- und wettbewerbsneutral ausgestaltet wird. Die Steuer müsse für verbrauchsarme Neufahrzeuge generell günstiger ausfallen, um eine Erneuerung des "überalterten Fahrzeugbestandes" zu fördern. Eine starre Stichtagslösung bei der Umstellung der Steuersysteme wird vom VDIK abgelehnt.

Darüber hinaus fordert VDIK, dass der Austausch alter gegen neue Fahrzeuge durch weitere Aktivitäten der Politik unterstützt wird. Die bereits seit dem Jahr 2006 laufende Initiative "Pro saubere Luft" der internationalen Kraftfahrzeughersteller sei dafür ein gutes Beispiel. Nur so könne die ins Stocken geratene Erneuerung des überalterten Fahrzeugbestandes, die letztendlich der Umwelt und der Verkehrssicherheit dient, wieder in Gang gebracht werden. (ar/jri) Letzte Änderung: 15.11.2007









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