VDIK rechnet mit niedrigstem Neuzulassungsergebnis seit der Wiedervereinigung
Gesunkene Rohstoffpreise würden nicht in gleichem Umfang und vor allem nicht zeitnah an den Verbraucher weitergegeben, kritisiert VDIK-Präsident Volker Lange. Sinkende Realeinkommen und die immer wieder vertagte Umstellung der Kfz-Steuer trügen ebenfalls zur Kaufzurückhaltung und Verunsicherung der Autofahrer bei. Lange geht von einem weiter sinkenden Privatanteil bei den Kfz-Zulassungen auf 39 Prozent im nächsten Jahr.
Die Importeure konnten ihren Marktanteil mit 35,2 Prozent im Westen und 50,5 Prozent in Ostdeutschland stabil halten. Die von den VDIK-Mitgliedsunternehmen verkauften Fahrzeugmodelle wiesen einen durchschnittlichen CO2-Wert von 159 Gramm pro Kilometer aus. Voraussichtlich 290 000 Fahrzeuge werden dabei weniger als 140 g/km und 90 000 Fahrzeuge CO2-Emissonen unter 120 g/km haben.
Während die Dieselnachfrage um neun Prozent nachgab, stieg die Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben um mehr als ein Drittel: Rund 33 000 Fahrzeuge mit Flüssiggas-, Erdgas- oder Hybridantrieb wurden neu zugelassen. Der Anteil der VDIK-Mitglieder beträgt dabei 53 Prozent. (ar/jri) Letzte Änderung: 18.12.2008
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