VDIK verlangt Augenmaß bei Klimapass für Neuwagen

Käufer von Neuwagen werden bereits seit 2004 detailliert über CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch informiert. Die mit dem Schlagwort Klimapass bezeichnete Neufassung der bereits bestehenden CO2-Kennzeichnungsvorschriften sollte jedoch in jedem Fall die Transparenz für den Verbraucher erhöhen, erklärte der VDIK. Die Darstellung der CO2-Emissionen sowie der so genannten CO2-Effizienz sollte auf einer stufenlosen Skala erfolgen.

Die Vorschläge zur Gestaltung eines Klimapasses müssen innerhalb der Bundesregierung abgestimmt sein. Hypothetische Berechnungsmodelle oder gar die Bezugnahme auf bisher gar nicht festgelegte Grenzwerte seien Fehl am Platze und verwirren zudem die Verbraucher, informierte VDIK-Präsident Volker Lange. Die Darstellung der Kfz-Steuer auf dem Klimapass sei erst dann sinnvoll, wenn die Umstellung auf den CO2-Bezug rechtskräftig ist.

Die Hochrechnung von Kosten über theoretische Fahrzeug-Laufleistungen und Kraftstoffkosten im Rahmen des Klimapasses sind reine Hypothese und werden daher vom Verband abgelehnt. (ar/nic) Letzte Änderung: 30.05.2007









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